Langfassung zum Vergleich · die Kurzfassung liegt in story-wiederkauf.html
606.608 Bestellungen seit 2018 · 43 Monate GA4 · 16 Monate Google-Suche · alle 41 Klaviyo-Flows · das Meta-Konto
Die Ausgangslage. Wir haben über eine Million Fremdkapital für Marketing aufgenommen. Nicht zweckgebunden für Neukunden. Wir wussten, dass mit unserer Wiederkaufsrate etwas nicht stimmt, aber nicht, wie groß das Problem ist. Deshalb war auch nicht entscheidbar, ob das Geld in Neukunden oder in Bindung gehört.
Diese Analyse misst das Ausmaß. Sie beantwortet drei Fragen: Wie groß ist das Bindungsproblem wirklich? Woran liegt es? Und was folgt daraus für die Million?
Die kurze Antwort: Beides, aber in dieser Reihenfolge. Die Bindung ist der schnellere und billigere Hebel, der Neukundenkauf der größere. Und der große hängt am kleinen, weil ein gekaufter Kunde nur dann etwas wert ist, wenn er ein zweites Mal kauft. Deshalb zuerst die Mails, dann das Budget.
Es gibt in dieser ganzen Analyse eine Zahl, die alles andere trägt: wie viele unserer Erstkäufer ein zweites Mal kaufen. An ihr hängt, was ein Neukunde wert ist, und damit auch, wie viel wir für einen ausgeben dürfen. Deshalb fangen wir dort an.
Von hundert Kunden, die 2021 zum ersten Mal in unserem Shop gekauft haben, kamen 36 innerhalb eines Jahres wieder. Von hundert Erstkäufern aus 2025 sind es noch 24. Ein Drittel unserer Bindung ist in vier Jahren verschwunden.
Der Shop gewinnt zurzeit rund 20.800 Erstkäufer im Jahr. Wenn von hundert davon einer mehr ein zweites Mal kauft, sind das 208 Kunden, und die bringen rund 6.400 Euro Deckungsbeitrag. Verloren haben wir seit dem Jahrgang 2022 nicht einen Punkt, sondern knapp zehn.
| Ein Prozentpunkt mehr Wiederkauf | 208 Kunden | 6.400 € |
| Verloren seit 2022: 9,65 Punkte | 2.007 Kunden | 62.000 € |
Das ist die Antwort auf die Frage, wie groß das Problem ist: rund 62.000 Euro Deckungsbeitrag. Nicht einmalig, sondern in jedem Jahr aufs Neue, solange die Rate liegen bleibt, wo sie liegt. Und das ist die vorsichtige Rechnung.
Die Rechnung unterstellt, dass ein neu gewonnener Wiederkäufer genau einen zusätzlichen Kauf macht, zum heutigen Warenkorb von 46,50 Euro und unserer gemessenen Marge von 66,7 Prozent. Das sind 31 Euro Deckungsbeitrag je gerettetem Kunden.
Gemessen ist er eher mehr wert. Ein Kunde, der es beim zweiten Kauf belässt, kommt über seine Lebenszeit auf 92,56 Euro Umsatz statt der 39,21 Euro eines Einmalkäufers, also 53 Euro mehr statt der hier gerechneten 46,50. Bei derselben Marge wären das 36 statt 31 Euro Deckungsbeitrag. Wer sich wie ein durchschnittlicher Wiederkäufer verhält, liegt bei 175,83 Euro Umsatz. Wir rechnen bewusst mit dem niedrigsten der drei Werte, weil der zusätzlich Gewonnene der schwächste Wiederkäufer ist.
Basis: Shop-Kunden mit Erstkauf ab 2022, JTL, volle Lebenszeit.
Das nächste Bild zeigt, an welcher Stelle die Kunden abspringen. Die Antwort ist eindeutig, und sie macht die Sache einfacher, als sie aussieht. Gerechnet ist es jetzt über alle Jahrgänge zusammen und ohne Zeitgrenze, damit die Stufen vergleichbar sind: nach dem ersten Kauf folgt in 36 von hundert Fällen noch ein zweiter, nach dem zweiten in 56 von hundert ein dritter.
Bevor wir über Probleme reden: der Erstkauf funktioniert. Er ist heute besser als 2022.
| Erstkauf im eigenen Shop | 2022 | 2024 | 2026 |
|---|---|---|---|
| Warenkorb | 45,29 € | 39,01 € | 46,50 € |
| Deckungsbeitrag | 28,20 € | 29,65 € | 31,00 € |
Größerer Korb, höherer Deckungsbeitrag. Kein Preisproblem, kein Angebotsproblem, kein Sortimentsproblem am Einstieg. Der gesamte Wertverfall sitzt hinter dem ersten Kauf.
Ein Vorbehalt gehört dazu: der Deckungsbeitrag zählt nur Positionen mit gepflegtem Einkaufspreis, und diese Abdeckung ist seit 2025 von 94,7 auf 76,7 Prozent gefallen, vor allem bei PEA und Methylenblau. Deshalb steht das Nachpflegen der Einkaufspreise in Kapitel 9.
Weil die Frage kommen wird: Von hundert Besuchern kaufen bei uns knapp fünf. Das ist nicht schlechter geworden, und es ist deutlich über dem Marktniveau.
| Conversion Rate, Käufe je Sitzung | |
|---|---|
| Waldkraft Jan bis Jul 2024 | 4,92 % |
| Waldkraft Jan bis Jul 2025 | 4,87 % |
| Waldkraft Jan bis Jul 2026 | 4,92 % |
| Branchenschnitt Gesundheit und Wellness (Juni 2026) | 2,58 % |
| Gute Supplement-Shops, Erfahrungswert | 4 bis 6 % |
Wir rechnen Käufe geteilt durch Sitzungen im eigenen Shop und nehmen den Affiliate-Traffic heraus, weil der bei 0,23 Prozent Kaufquote lag und den Wert nach unten verzerrt hätte. Rechnet man ihn mit, liest man 4,51 Prozent für 2024 und 4,75 für 2026. Dieser Anstieg ist ein reines Rechenartefakt und keine Verbesserung. Die ehrliche Aussage lautet: unverändert bei knapp fünf Prozent.
Branchenwert: IRP Commerce, Markt Health and Wellbeing, Juni 2026. Der Erfahrungswert für gute Supplement-Shops ist eine Einordnung aus Marktberichten, keine Messung an unseren Daten.
Bevor wir eine Ursache benennen, hier das, was es nachweislich nicht ist. Jede Zeile ist gegen die Rohdaten gerechnet.
| Vermutung | Geprüft | Urteil |
|---|---|---|
| Wir verkaufen heute andere Produkte | Beim Produktmix von 2021 läge die Rate rund einen Prozentpunkt höher, nicht neun | nein |
| Wir zählen Kunden falsch | E-Mail statt Kundennummer ändert 6 von 278.757 Fällen | nein |
| Der Erstkauf ist schlechter geworden | Warenkorb und Deckungsbeitrag je Erstkauf steigen, siehe Kapitel 3 | nein |
| Der Shop konvertiert schlechter | 4,92 % (2024) auf 4,92 % (2026), Warenkorb 13,9 Prozent höher | nein |
| Es ist ein Messfehler in GA4 | Ereignisse je Sitzung stabil bei 9 bis 11, kein Ereignistyp fällt weg, der Abfall zieht sich über zehn Wochen. Und JTL zeigt denselben Einbruch aus einem System, das GA4 nicht kennt | nein |
| Die Wiederkäufe finden auf Amazon statt | Marktplatz-Mailadressen sind pseudonymisiert, das ist strukturell nicht messbar | offen |
Das ist die zweite große Bewegung neben der Bindung. Sie war lange verdeckt, weil die Marktplätze den Rückgang aufgefangen haben. Seit einem Jahr tun sie das nicht mehr.
Der Grund für den Rückgang im eigenen Shop steht im nächsten Bild: es kommen schlicht viel weniger Besucher.
| Affiliate (adcell), Jan bis Jul | Sitzungen | Käufe | Umsatz | Kaufquote |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 111.013 | 268 | 13.758 € | 0,24 % |
| 2025 | 192.232 | 1.478 | 72.616 € | 0,77 % |
| 2026 | 55.607 | 1.553 | 71.410 € | 2,79 % |
| Woher der Verlust kommt, Jan bis Jul 2024 auf 2026 | 2024 | 2026 | verloren | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Direct, also ohne erkennbare Herkunft | 467.688 | 189.541 | −278.147 | 49,6 % |
| Bezahlte Suche | 318.629 | 239.483 | −79.146 | 14,1 % |
| Affiliate (adcell) | 109.995 | 43.059 | −66.936 | 11,9 % |
| Organische Suche | 119.609 | 67.793 | −51.816 | 9,2 % |
| 86.488 | 59.414 | −27.074 | 4,8 % | |
| Verweise von anderen Seiten | 68.861 | 50.812 | −18.049 | 3,2 % |
| übrige Kanäle | 82.510 | 43.072 | −39.438 | 7,0 % |
| gesamt | 1.253.780 | 693.174 | −560.606 | 100 % |
Von allen Verlustzweigen ist das der einzige, den wir in Euro beziffern können.
| Organische Suche, Jan bis Jul | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|
| Sitzungen | 120.720 | 103.479 | 66.930 |
| Umsatz | 310.395 € | 295.252 € | 174.537 € |
| gegenüber dem Vorjahresmonat | Januar −34,0 %, Juli −44,5 % |
136.000 Euro Umsatz in sieben Monaten, und der Rückgang vertieft sich von Monat zu Monat.
Die Google-Suchdaten zeigen etwas, das auf den ersten Blick nicht zusammenpasst. Unsere durchschnittliche Position ist besser geworden, und trotzdem werden wir viel seltener angezeigt.
| Google-Suche, je drei Monate | Frühjahr 2025 | Sommer 2026 | |
|---|---|---|---|
| Klicks | 42.317 | 23.259 | −45,0 % |
| Impressionen, also wie oft wir überhaupt erscheinen | 2.602.865 | 1.579.019 | −39,3 % |
| Klickrate | 1,63 % | 1,47 % | −0,16 Punkte |
| Durchschnittliche Position | 13,2 | 9,5 | besser |
Die Frage stellt sich sofort, wenn man diese Zahlen sieht, deshalb hier die Antwort. Sie lautet ja, aber nur für eine Sorte von Suchbegriffen. Am eigenen PEA-Sortiment sieht man beide Sorten nebeneinander.
| Suchbegriff | Klicks 2025 | Klicks 2026 | Position |
|---|---|---|---|
| pea, der breite Begriff | 605 | 14 | 6,2 → 12,4 |
| palmitoylethanolamid | 25 | 0 | 9,6 → weg |
| pea kapseln | 25 | 50 | 6,2 → 3,9 |
| pea für hunde | 25 | 48 | 5,6 → 3,9 |
Dasselbe Muster zieht sich durchs ganze Sortiment. Die breiten Einwortbegriffe verlieren wir an andere Quellen, die spezifischen gewinnen wir. „mönchspfeffer hund", „löwenzahnwurzelextrakt" und „drachenblut" stehen heute besser als vor einem Jahr. Genau dort funktioniert gezieltes SEO.
| 188 Suchbegriffe ohne Markennamen | Anzahl | Klicks je Quartal |
|---|---|---|
| Position gehalten | 105 | 4.605 → 3.815 |
| Position verloren, hier liegt der Topf | 83 | 5.088 → 1.906 |
Jetzt zum Kern. Nach dem ersten Kauf bekommt jeder Kunde drei Mails. Sie sind der einzige automatische Kontakt, den wir mit ihm haben, und sie sind das Schwächste im ganzen Konto.
Das ist die Kehrseite. Diese Mails kosten uns nicht nur Umsatz, sie kosten uns die Kunden ganz.
| Abmeldungen im Jahr | Empfänger | Abmeldungen |
|---|---|---|
| Post-Purchase Tag 15, „Meine persönliche Empfehlung" | 22.184 | 521 |
| Post-Purchase Tag 1, „Genieße deine exklusiven Vorteile" | 24.088 | 456 |
| Post-Purchase Tag 17, „Ein Geschenk für dich" | 22.757 | 378 |
| Sunset-Flow, der soll abmelden | 20.448 | 233 |
Die drei Post-Purchase-Mails belegen die ersten drei Plätze und verantworten zusammen 1.355 der 2.109 Abmeldungen aus allen Flows. Sie melden mehr Leute ab als der Flow, dessen einzige Aufgabe genau das ist. Fairerweise: gemessen an der Rate ist die Warenkorbabbruch-Mail schlechter, aber die erreicht 1.478 Menschen und nicht 22.000.
Tag 1 · Betreff: „😍 Deine Bestellung, genieße deine exklusiven Vorteile"
„Wir sind unglaublich stolz und freuen uns sehr darüber, dass du nun unsere
Waldkraft-Community bereicherst. Aus diesem Grund haben wir noch einige hilfreiche Tipps für
dich: 1. Gesundheitsberatung … 2. Produkt- und Kundenberatung … 3. Werde Teil unserer
WhatsApp-Familie …"
Diagnose: Ein Service-Verzeichnis mit siebzehn Links. Kein Wort zu dem Produkt, das
gerade gekauft wurde. 69 Prozent öffnen diese Mail, das ist der beste Moment, den wir haben,
und wir verschenken ihn.
Tag 15 · Betreff: „💚 Meine persönliche Empfehlung für dich"
„Wir hoffen, du bist mit deiner Bestellung zufrieden? … Eine Empfehlung die von Herzen
kommt. Zwei unterschiedliche Produkte … Lungenkraut-Kapseln … Bor, ein essentielles basisches
Spurenelement …"
Diagnose: Die „persönliche Empfehlung" ist für alle dieselbe und fest verdrahtet:
Lungenkraut und Borax, unabhängig davon, was der Kunde gekauft hat.
Borax ist die Produktgruppe, die am schlechtesten bindet: 23 Prozent, siehe Kapitel 7.
Wir empfehlen dem frisch gewonnenen Kunden ausgerechnet das Produkt, das ihn am seltensten
zurückbringt. Diese Mail hat die meisten Abmeldungen im ganzen Konto.
Tag 17 · Betreff: „🎉 Ein Geschenk für dich!"
„Als kleines Geschenk möchten wir dich gleich weiter auf deinem Weg begleiten: Sichere dir
10 % Rabatt auf deinen nächsten Einkauf mit dem Code: wald10"
Diagnose: Der Rabatt hat kein Ablaufdatum und keinen Bezug zum gekauften Produkt. Zwei
Tage nach der Empfehlungsmail bekommt derselbe Kunde die dritte Mail in siebzehn Tagen.
Das nächste Bild zeigt, wann der zweite Kauf tatsächlich passiert, und wann wir schreiben. Die beiden passen nicht zusammen.
Rechnet man die Tage 91 bis 180 dazu, liegen 71,5 Prozent aller Zweitkäufe des ersten Halbjahres außerhalb jeder Strecke. Die Spitze der Zweitkäufe liegt bei Tag 15 bis 30 mit 400 Kunden pro Tag, die Masse zwischen Tag 30 und 180.
Erst der Blick von oben. Automatische Mails machen bei uns 3,2 Prozent der Sendungen und 27 Prozent des E-Mail-Umsatzes. Der Newsletter macht den Rest.
| Letzte zwölf Monate | Sendungen | Umsatz | je Sendung |
|---|---|---|---|
| Automatische Mails (41 Flows) | 227.129 | 308.225 € | 1,36 € |
| Newsletter (171 Kampagnen) | 6.811.038 | 828.282 € | 0,12 € |
Eine automatische Mail verdient bei uns das Elffache einer Newsletter-Mail. Wir verschicken davon 30-mal weniger. Genau dort liegt das Potenzial.
| Was möglich wäre | Umsatz je Jahr |
|---|---|
| Winback wieder anwerfen belegt, das hat der alte Winback gebracht | +19.900 € |
| Post-Purchase auf unsere beste eigene Post-Purchase-Mail heben von 19 auf 30 Cent je Sendung | +7.600 € |
| Die Lücke Tag 31 bis 90 schließen | +2.900 € |
| Summe, belegbar | rund 30.000 € |
| Und die Wette obendrauf: Post-Purchase auf 0,50 bis 1,00 € je Sendung dafür gibt es in unseren Daten keinen Beleg, nur die Diagnose der Texte | +21.400 bis 55.900 € |
Belegbar bleiben rund 20.000 Euro Deckungsbeitrag, mit der Wette bis zu 52.000. Dafür ist in beiden Fällen kein Euro Werbebudget nötig, nur Arbeitszeit.
Post-Purchase reparieren: 69.029 Sendungen an rund 24.000 Erstkäufer, heute 19 Cent je Sendung. Der faire Anker ist die eigene Familie, und die läuft zwischen 11 und 30 Cent. Der belegbare Posten ist deshalb der Sprung auf 30 Cent, also auf unsere beste eigene Post-Purchase-Mail. Für 0,50 bis 1,00 Euro gibt es in unseren Daten keinen Anker, nur die Diagnose der Texte, deshalb steht das getrennt als Wette. Warenkorbabbruch (3,33) und Willkommen (10,26) sind keine Vergleichswerte, die fangen jemanden vor dem Kauf ab.
Winback: genau das, was der alte Winback im letzten Zwölfmonatsfenster gebracht hat, nämlich 18.293 Sendungen und 19.882 Euro. Wie viele Einmalkäufer darüber hinaus erreichbar sind, gibt Klaviyo nicht heraus.
Lücke Tag 31 bis 90: die 16.819 Zweitkäufe in diesem Fenster sind kumulativ seit 2022 über 183.301 Kunden. Auf einen Jahrgang von 20.800 Erstkäufern gerechnet sind das 1.900 Zweitkäufe, bei 5 Prozent Verbesserung und 30 Euro Deckungsbeitrag also 2.900 Euro.
Deckungsbeitrag: gerechnet mit unserer gemessenen Erstkaufmarge von 66,7 Prozent, also 31,00 von 46,50 Euro.
| Was da ist | Zustand | Was es könnte |
|---|---|---|
| DE-ReplenishmentReminder | draft seit 15. Juni | 24 Schritte, nach Packungsreichweite getaktet. Deckt genau das Fenster Tag 18 bis 90 ab, in dem heute nichts läuft. Allerdings nur für vier Artikel |
| De-ReplenishmentReminderKategorien | draft seit 1. Juli | Dieselbe Idee über Kategorien statt Einzelartikel. Das ist die Fassung mit Reichweite |
| DE-Winback-WB | live, sendet nichts | Rückholung ab Tag 90. Trigger prüfen, dann vorziehen |
| 19 weitere Flows | draft oder manual | 22 laufen, 19 nicht. Der Hebel ist nicht Aufbau, sondern Inbetriebnahme |
Beim Nachrechnen ist etwas aufgefallen, das nicht in dieser Analyse geplant war. Vier Flows stehen auf live und senden seit rund vier Wochen fast nichts.
| Flow (steht auf live) | erwartet in 30 Tagen | tatsächlich | Anteil |
|---|---|---|---|
| Warenkorbabbruch Neukunde | 222 | 6 | 3 % |
| Warenkorbabbruch Bestandskunde | 400 | 58 | 14 % |
| In den Warenkorb gelegt | 563 | 118 | 21 % |
| Produkt angesehen | 445 | 250 | 56 % |
| zum Vergleich, alle Flows nach einer Bestellung | 60 bis 92 % |
Wenn wir in den Mails etwas empfehlen, sollten wir wissen, welcher Einstieg Kunden bindet und welcher nicht. Das nächste Bild zeigt beides nebeneinander: wie viele Kunden über eine Produktgruppe zu uns kommen, und wie viele davon im ersten Jahr ein zweites Mal kaufen.
Diese Frage stand bisher offen, weil die Zahl fehlte. Sie ist jetzt gerechnet, aus denselben JTL-Daten, über 58.146 der 58.830 Kunden mit einem zweiten Kauf.
| Erstkauf war | bleibt in der Gruppe | wechselt am ehesten zu | Wert Kauf 2 in der Gruppe |
|---|---|---|---|
| CDL | 48 % | Borax, DMSO, Basis-Vitamine | 42 € |
| Borax | 29 % | CDL, Basis-Vitamine, PEA | 42 € |
| PEA | 70 % | CDL, Borax | 63 € |
| Arthridea / Gelenk | 63 % | PEA, Darm | 64 € |
Zwei Dinge stehen da drin, und beide ändern etwas an den Mails.
Erstens: vier von zehn Zweitkäufen bleiben in derselben Produktgruppe. Bisher stand in unseren Unterlagen, 80 Prozent kaufen etwas anderes. Das war auf Artikelnummern gerechnet, und dort ist ein Nachfüllpack schon ein anderes Produkt. Auf Produktgruppen gerechnet bleiben vier von zehn in der Gruppe. Die Nachbestell-Erinnerung, die seit Juni auf draft steht, trifft also doppelt so viele Kunden wie gedacht.
Zweitens: es kommt darauf an, wohin der zweite Kauf geht. Ein zweiter Kauf in CDL oder Borax bringt rund 42 Euro, einer in den Basis-Vitaminen rund 62, einer bei Gelenk rund 66 und einer in den Antioxidantien rund 68. Und dorthin gehen die Leute von allein gerade nicht. Wer die Gruppe wechselt, landet am häufigsten wieder bei CDL oder Borax, also von der einen billigen Gruppe in die andere. Genau dafür wäre eine Empfehlungsmail da. Was die Tag-15-Mail heute stattdessen jedem empfiehlt, ist Borax. Schlechter bindet im Bild oben nur noch die Gruppe Bücher, und die verkaufen wir nicht als Kur.
Vier Hypothesen, die wir nicht belegen können. Sie stehen hier, damit klar ist, wo die Analyse endet.
| # | Hypothese | Womit prüfbar | Was es hieße |
|---|---|---|---|
| H1 | Die Mails sind die Ursache. Der Post-Purchase-Flow verbrennt seit 2024 unverändert Kunden, und die Rückholung sendet gar nicht | Öffnungs-, Klick- und Abmeldekurve seit 2022 aus Klaviyo | Dann ist es in Tagen reparabel, nicht in Quartalen |
| H2 | Die Zielgruppe ist eine andere geworden, seit Marktplätze wachsen | Warenkorb und Produktmix der Erstkäufer im Zeitverlauf | Dann hilft keine Mail, dann muss der Einstieg anders aussehen |
| H3 | Die Kunden kaufen weiter, nur woanders | Nicht messbar, Marktplatzadressen sind pseudonymisiert | Dann kaufen wir mit Werbung Marge statt Menge |
| H4 | Set-Angebote bremsen den Wiederkauf, weil sie den Jahresbedarf liefern | Derselbe Artikel als Set gegen einzeln, im selben Jahrgang | Dann kostet unser eigenes Merchandising Bindung |
Acht Fragen. Die vier oberen kosten zusammen ein bis zwei Arbeitstage und verschieben Kernzahlen dieser Vorlage. Jede braucht heute einen Namen.
| Frage | Woher | Aufwand |
|---|---|---|
| Was ist im Juni 2025 ausgelaufen? Ohne Affiliate gerechnet fehlen in diesem einen Monat 37.017 Sitzungen, und niemand weiß warum. Kampagne beendet? Kooperation gekündigt? Newsletter-Rhythmus geändert? Vertrag ausgelaufen? Shop-Umbau? | Telefonate | 1 Std |
| Was ist ein Neukunde nach Vollkosten wert? Versand, Zahlung, Retouren, Personal | BWA | 1 Nachmittag |
| Einkaufspreise für PEA und Methylenblau nachpflegen | Stammdaten | Stunden |
| Können wir gekaufte Kunden in JTL wiederfinden? | Tracking | offen |
| Warum senden vier Warenkorb-Flows seit vier Wochen fast nichts? Verdacht: ein abgerissenes Ereignis aus dem Shop | Klaviyo, dann Shop | 10 Min prüfen |
| Warum kommen aus den kostenlosen Google-Shopping-Einträgen fast keine Besucher mehr? 2.559 Sitzungen im Vorjahr, jetzt 199. Klein in absoluten Zahlen, riecht aber nach einem kaputten Produktfeed | Merchant Center | 1 Std |
| Was tun die 41 Klaviyo-Flows wirklich? Niemand schaut regelmäßig nach | Klaviyo | 1 Nachmittag |
| War 2021 und 2022 überhaupt normal? Bindung der Jahrgänge 2018 bis 2020 | JTL, liegt vor | 1 Abfrage |
Das hier kann sofort laufen. Die beiden Schalter sind in zwei Stunden erledigt, die beiden Umbauten brauchen zwei bis drei Wochen, und danach 90 Tage, bis man die Wirkung messen kann. Zusammen setzen sie die Zahl, an der die ganze Investitionsrechnung hängt.
22.184 Empfänger, 992 Euro Umsatz, 521 Abmeldungen. Fünf Minuten Arbeit, kein Risiko. Danach neu schreiben, mit Bezug auf das gekaufte Produkt.
Ein Flow auf live, der in zwölf Monaten keine Mail verschickt hat. Dieselbe Frage betrifft vermutlich das Replenishment, weil es derselbe Trigger-Typ ist.
Fertig gebaut, steht seit Juni auf draft. Beide Fassungen ansehen, die nach Kategorien hat mehr Reichweite. Mit einer Kontrollgruppe von 10 Prozent, die die Mail bewusst nicht bekommt. Sonst ist die Wirkung hinterher nicht belegbar.
69 Prozent öffnen sie. Statt einem Verzeichnis mit siebzehn Links: wie wende ich an, was ich gerade gekauft habe? Das adressiert den häufigsten Abbruchgrund, nämlich „ich hab's probiert, es hat nichts gebracht".
Die Frage: Über eine Million für Marketing, und bisher keine Entscheidung, ob sie in Neukunden oder in Bindung gehört.
Die Antwort: beides, in dieser Reihenfolge. Die vier Reparaturen aus Kapitel 10 zuerst, weil sie unter einem Tag kosten und den Faktor setzen, an dem die Rendite der Million hängt. Dann Neukunden einkaufen, gestaffelt. Und dabei bei 30 Euro je Kunde, nicht bei 45.
Hier ist die Rechnung, die die Ausgangsfrage beantwortet.
| Hebel | bringt (DB) | kostet | bleibt netto | Wie sicher |
|---|---|---|---|---|
| Mails reparieren Post-Purchase, Winback, Replenishment |
20.000 bis 52.000 € | rund 0 € | 20.000 bis 52.000 € | Untere Zahl belegt, obere eine Wette. Kein Kapitaleinsatz |
| Den Nachlauf-Faktor reparieren von 1,11 Richtung 1,367 |
+50.000 € auf Stufe 1 | rund 0 € | +50.000 € 255.000 bis 410.000 € auf die volle Million |
Der Faktor ist gemessen. Ob er umkehrbar ist, ist nicht belegt |
| Neukunden einkaufen die Lücke von 19.850, über zwei Jahre |
997.000 € | 560.000 bis 904.000 € | +94.000 bis +437.000 € | Je nachdem, wie viele der gekauften Käufe echte Erstkäufer sind. Bei 62 Prozent bleibt fast nichts |
Netto liegen die beiden Hebel näher beieinander, als es zuerst aussieht, denn für den Neukundenkauf binden wir bis zu 904.000 Euro Kapital und tragen das Risiko, für die Mails keinen Euro. Die untere Zahl der Mails ist belegt, die obere ist eine Wette. Die Reihenfolge ist trotzdem keine Geschmacksfrage: Wer die Million ausgibt, bevor der zweite Kauf funktioniert, kauft Kunden, die einmal kaufen und dann verschwinden.
Ein Kunde bringt nicht alles im ersten Jahr. Der Jahrgang 2022 legte im zweiten Jahr noch 37 Prozent auf seinen Deckungsbeitrag drauf, beim Jahrgang 2024 waren es 20 Prozent. Diesen Nachschlag nennen wir hier den Nachlauf. Er entscheidet, ob sich ein gekaufter Kunde rechnet, und er fällt seit vier Jahrgängen.
| Was das zweite Jahr beiträgt, je gekauftem Kunden | je Kunde | auf 120.000 € |
|---|---|---|
| Untergrenze, lineare Fortschreibung (1,03) | +1,36 € | +5.800 € |
| Trend läuft weiter (1,11), der erwartete Fall | +4,98 € | +21.200 € |
| Stillstand auf heutigem Niveau (1,200) | +9,05 € | +38.500 € |
| Reparatur auf das Niveau von 2022 (1,367) | +16,61 € | +70.600 € |
Der Abstand zwischen der zweiten und der letzten Zeile ist der Grund, warum die Retention-Reparaturen zuerst laufen. Auf derselben Tranche sind das knapp 50.000 Euro Unterschied, für Arbeit, die unter einem Tag kostet.
| Die Rechnung | |
|---|---|
| Kalt gekaufter Kauf, Mai und Juni | 20,84 bis 26,82 € |
| Shop-Neukunde, Deckungsbeitrag im ersten Jahr | 45,27 € |
| abzüglich Vollkosten für Versand, Zahlung, Retouren, Personal | nicht gemessen |
| Zielkorridor | unter 30 € |
| Stopplinie | 35 € keine Erhöhung, 45 € Stopp |
Das hier ist die unangenehmste Tabelle der Präsentation, und sie gehört auf den Tisch, bevor jemand anders sie findet.
| 2026 | Meta beansprucht | Shop-Neukunden (JTL) | Vorjahresmonat | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 42 | 2.485 | 3.145 | 79,0 % |
| Februar | 249 | 1.935 | 2.985 | 64,8 % |
| März | 293 | 2.169 | 2.984 | 72,7 % |
| April | 536 | 1.622 | 2.170 | 74,8 % |
| Mai | 984 | 1.667 | 3.295 | 50,6 % |
| Juni | 864 | 1.379 | 2.172 | 63,5 % |
| Juli | 371 | 1.501 | 2.128 | 70,5 % |
2026 sind bereits 94.856 Euro in Meta geflossen, im Vorjahr waren es 1.478, also mehr als das 60-fache. Die Shop-Neukunden sind im selben Zeitraum um 32 Prozent gefallen. Wenn Meta zusätzliche Neukunden brächte, müsste das Verhältnis zum Vorjahr mit steigendem Budget steigen. Es schwankt zwischen 51 und 79 Prozent ohne erkennbaren Trend, und im Monat mit den meisten beanspruchten Käufen war es am niedrigsten.
Der gute Teil daran: für diese Entscheidung brauchen wir die Zuordnung einzelner Bestellungen gar nicht. Der Effekt wäre groß genug, um in der Gesamtzahl zu stehen.
| Shop-Neukunden 2026, Basislinie | 1.823 je Monat, normale Schwankung ±395 |
| Stufe 1 mit 40.000 Euro im Monat, bei 28,23 Euro je Kauf | Meta beansprucht 1.417 Käufe |
| Wären die zusätzlich, müsste JTL zeigen | rund 3.240 je Monat |
| Die Schwelle, die wir setzen | 2.415 je Monat |
Die Schwelle ist die Basislinie plus das Anderthalbfache der normalen Monatsschwankung. Sie ist in einem einzigen Monat sichtbar, braucht keine Tracking-Reparatur und lässt sich nicht schönrechnen. Wird sie im zweiten Monat nicht erreicht, wird Stufe 2 nicht freigegeben.
| Shop-Neukunden Jan bis Jul 2024 | 24.949 |
| Shop-Neukunden Jan bis Jul 2026 | 12.756 |
| Lücke auf zwölf Monate | rund 19.850 Neukunden |
| Wert pro Jahr, bei 45,27 € bis 59,03 € je Kunde | 900.000 bis 1.170.000 € Deckungsbeitrag |
| Kosten, sie bei heutigem Preis zu schließen | rund 560.000 €, bei 62 % echten Erstkäufern 900.000 € |
| Was das Warten kostet | rund 75.000 € Deckungsbeitrag im Monat |
Die Lücke zu schließen hieße, die Shop-Neukundenzahl zu verdoppeln. Das ist nicht eine Randannahme, das ist die zentrale Annahme, und genau sie prüft die erste Stufe.
Stufe 1 sind drei Monate zu je 40.000 Euro, also genau die 120.000 aus dem Beschluss. Entschieden wird trotzdem früher, nämlich nach 40.000 Euro Ausgaben, damit ein schlechter Verlauf nicht noch zwei Monate weiterläuft.
Zur Einordnung: Kalte Reichweite läuft heute bei rund 20.000 Euro im Monat. Eine Million auf zwölf Monate wären 83.333, also das Vierfache. Der einzige starke Hochlauf im eigenen Konto ging schief: von Februar auf März 2026 wurde das Budget verdreifacht, und März wurde mit 39,97 Euro der teuerste Monat.
| Stufe | Dauer | Kalte Reichweite je Monat | Summe | Freigabe der nächsten Stufe |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Monat 1 bis 3 | 40.000 € | 120.000 € | JTL-Shop-Neukunden über 2.415 im Monat, und Preis je Kauf unter 30 Euro |
| 2 | Monat 4 bis 5 | 65.000 € | 130.000 € | Schwelle gehalten und die vier Vorarbeiten geschlossen |
| 3 | Monat 6 bis 7 | 90.000 € | 180.000 € | Schwelle gehalten |
| Szenario | Preis je Kauf | Nachlauf | Wert je Kunde, 2 Jahre | Rückfluss, wenn alle Käufe Neukunden sind | Rückfluss bei 62 % |
|---|---|---|---|---|---|
| gut | 22 € | 1,20 | 54,32 € | +176.300 € | +63.700 € |
| erwartet | 28 € | 1,11 | 50,25 € | +95.400 € | +13.500 € |
| schlecht | 35 € | 1,05 | 47,53 € | +43.000 € | −19.000 € |
| Abbruch | 45 € | 1,05 | 47,53 € | +6.800 € | −41.400 € |
| alles zugleich schief 35 € je Kauf, 65 % Erstkäufer, 12 € Vollkosten | 35 € | 1,05 | 35,53 € nach Vollkosten | −40.800 € bei 2.229 Kunden | |
Alle Zeilen vor Vollkosten, außer der letzten. Die sind nicht gemessen, siehe Kapitel 9. Der reale Verlust der ersten Stufe ist nicht das Geld, sondern die Zeit, nämlich 90 Tage, in denen die organische Suche weiter fällt. Nicht zu starten kostet sicher. Zu starten kostet nur mit einer Wahrscheinlichkeit.
Der Beschluss, den wir heute brauchen:
1 · Die vier Retention-Reparaturen starten heute. Zusammen unter einem Tag. Sie setzen den Nachlauf-Faktor, und der entscheidet über die halbe Rendite der ganzen Million.
2 · Freigabe von 120.000 Euro für Stufe 1, ausdrücklich als Kauf einer Messung. Das entscheidende Gate ist nicht Metas Dashboard, sondern die JTL-Neukundenzahl: über 2.415 im Monat, sonst keine Stufe 2. Zusätzlich Zielkorridor 30 Euro je Kauf, über 35 keine Erhöhung, über 45 Stopp. Entschieden wird nach 40.000 Euro Ausgaben, nicht nach Kalender.
3 · Vier Vorarbeiten bekommen heute einen Namen und ein Datum. Ohne das ist die Reihenfolge nur eine Absichtserklärung.
| Vorarbeit | Wer | bis wann |
|---|---|---|
| Vollkosten je Bestellung aus der BWA | zu benennen | |
| Einkaufspreise PEA und Methylenblau | zu benennen | |
| Meta-Bestellungen in JTL wiederfindbar machen | zu benennen | |
| Was ist im Juni 2025 ausgelaufen? | zu benennen | |
| Creative-Produktion, Budget und Durchsatzziel | zu benennen |
JTL Wawi (eazybusiness), read-only: 606.608 Bestellungen seit 2018, Mandant Alveda, Endkunden, bezahlt, nicht storniert. Der Erstkauf wird über die volle Historie bestimmt, nicht innerhalb des Auswertungsfensters. Alle Werte für ein Jahr nur für Kohorten, die 360 Tage alt sind, alle Zweijahreswerte nur für 720 Tage.
GA4, Property 318150275, 43 Monate. Conversion Rates sind durchgängig selbst gerechnet als Käufe geteilt durch Sitzungen. GA4s eigene Metrik zählt jedes Schlüsselereignis und meldet 96 Prozent, sie ist für diese Frage unbrauchbar. Kanalzahlen aus dem rohen Medium, nicht aus der Kanalgruppe, weil die 2025 umklassifiziert wurde.
Google Search Console, Domain-Property, 16 Monate ab April 2025. Weiter zurück gibt Google die Daten nicht heraus.
Klaviyo, read-only: alle 41 Flows, ihre Schritte und Texte, 171 Kampagnen, Auswertungen über zwölf und über dreißig Tage.
Meta, Konto 333616857288490 über den offiziellen Zugang, nur lesend. Kalte Reichweite ist Metas eigenes Segment „prospecting".
Was diese Analyse nicht kann. Meta ist in GA4 praktisch unsichtbar, 7.927 Sitzungen und 49 Käufe stehen 5.030 Käufen gegenüber, die Meta für sich verbucht. Der Verkehr läuft über Landingpage-Subdomains, die diese Property nicht misst, also gibt es keine unabhängige Gegenprobe zum Preis je Kauf. Auf Marktplätzen ist Wiederkauf strukturell nicht messbar, weil 95,6 Prozent der Amazon- und 99,5 Prozent der Mirakl-Adressen pseudonymisiert sind. Der Deckungsbeitrag misst zum Teil unsere eigene Stammdatenpflege: er zählt nur Positionen mit gepflegtem Einkaufspreis, und die Abdeckung ist 2025 von 94,7 auf 76,7 Prozent gefallen.
Qualitätssicherung. Sieben Prüfrunden, zuletzt zwei Runden mit zusammen dreizehn Prüfern: sechs Nachrechner, die Rollen Geschäftsführer und Marketing-Leiter, und eine Prüfung ohne Raster. Siebzehn eigene Fehler gefunden und behoben, davon fünf, die eine Aussage im Vorzeichen gedreht hätten. Jeder Prüferfund wurde vor der Übernahme selbst gegen die Rohdaten nachgerechnet, weil in einer früheren Runde zwei Prüferbehauptungen falsch waren.